DORP-TV

Wir geben dem Hobby ein Gesicht!

Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

RPC 2010 – Und dann war da noch…

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 20. April 2010

Viele Fotos von Messebabes und ein paar Impressionen von der RPC 2010 findet ihr wieder bei Cynamite. Die Fotos hat unser fleißiger Tom geschossen, wir bringen sie aber zusammen mit Cynamite, damit mehr Leute etwas davon haben. ;)

Als alter Tabletop-Fan wollte ich eigentlich auch immer mal ein paar Videos zum Miniaturenschupsen bringen… aber ihr wisst ja wie das ist. DORP-TV ist schon nicht wenig Arbeit, wenn wir uns nur auf den Rollenspielbereich konzentrieren. Aber zum Glück gibt es inzwischen auch aus deutschen Laden Videos zu Tabletops.

Vor kurzem sind zwei Projekte gestartet, die ich hier gerne vorstellen würde. Beim Brückenkopf holte ich mir bislang alle News zu Miniaturen und Spielen, doch inzwischen gibt es auch Reviews zu Figuren in Videoform bei Youtube. Das ganze ist noch recht frisch und es müssen noch ein paar Kanten abgeschliffen werden, aber durchaus verfolgenswert. :)

Ein Format auf das ich sehr neidisch bin, ist Magabotato. Ebenfalls sehr frisch und nicht mal einen Monat alt, gibt es hier jede Woche ein mehrminütiges Video mit zwei jungen, charismatischen und witzigen Menschen (davon eine gutaussehende Menschin!), die News, Messen, Interviews und Basteltipps zum Thema Tabletop vorstellen. Sie haben ein Studio, die Beleuchtung, der Schnitt und sowieso alles ist sehr professionell aufgemacht. Wow, unbedingt mal anschauen! Stellt euch einmal vor, jemand macht sich die Mühe so etwas für Rollenspiele aufzuziehen, die ja leider weniger Schauwerte haben als Tabletop.

Schön, dass sich jemand nach den LARP-Videos nun auch dem Tabletop annimmt. :)

Viele Grüße an die Leute vom Brückenkopf, Magabotato, DT-News, LARP-TV und all die anderen Projekte, die vor Ort auf der RPC waren und fleißig berichtet haben.

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Fear the Boot – Video-Interviews von der GenCon

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 16. August 2009

Die Kollegen des geschätzen Rollenspiel-Audio-Podcasts Fear the Boot haben es sich nicht nehmen lassen Video-Interviews auf der GenCon aufzunehmen.  Ihr findet sie unter dem Link oben, in ihrem Youtube-Channel und hier unten als Beispiel über das transhumanistische Eclipse Phase von Catalyst Games:

Weiter so! :)

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Mehr Kollegen und die nahende SPIEL 2009

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 14. August 2009

Klammheimlich haben die Kollegen der DSA-Seite orkenspalter.de auf der Feencon 2009 Videointerviews geführt, die wie natürlich auch gerne verlinken.

Die SPIEL 2009 in Essen wirft ihre Schatten voraus und bald beginnen wir mit der Planung für die Messe. Wenn alles so klappt wie wir uns das vorstellen, dann werden wir wieder zwei Tage über die weltgrößte Spielemesse latschen und uns für euch mit Leuten unterhalten. Und damit das auch alles in eurem Sinne ist, könnt ihr uns im Vorfeld Fragen, Interviewpartner und Hinweise zukommen lassen. So könnt ihr aktiv mitgestalten, welche Videos später zu sehen sein werden und welche Fragen gestellt werden. Aktuell ist es noch etwas zu früh dazu, aber in vier bis sechs Wochen geht unsere Planung richtig los und dann brauchen wir euren Input.

Bis dahin könnt ihr ja noch ein paar der alten Videos schauen. Wir haben jetzt links unten auch eine Suchfunktion, damit ihr eure Lieblingsvideos einfacher findet. ;)

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Die Kollegen von DORP-TV

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 24. Mai 2009

Wie berichtet waren nicht nur DORP-TV auf der RPC unterwegs, sondern auch die Kollegen von LARP-TV und DT-News. Die beiden Projekte konzentrieren sich vor allem auf den LARP-Bereich, also ergänzen wir uns sehr gut!

LARP-TV hat ihr episches Werk über die RPC seit Ende April online. Anders als bei uns mit den Einzelvideos hat man sich für die komplette Veröffentlichung in einem langen Video in der epischen Breite von 2 1/2 Stunden entschieden! Zu finden ist das ganze auf der schnieken Homepage von LARP-TV.

Aber auch die Kollegen von DT-News waren nicht untätig! Jüngst ging ihr amüsanter und informativer Videobericht von knapp 40 Minuten online. Auch hier gibt es ein komplettes Video, jedoch wird das ganze später auch noch in mehreren Einzelvideos bei youtube in ihrem Channel erscheinen. Finden könnt ihr das lange Video natürlich auf der Homepage von DT-News.

Wenn sich jetzt noch jemand für Tabletops und Sammelkartenspiele findet, sind wir ziemlich komplett denke ich. :)

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RPC 2009 – Scorps Rückblick und Änderungen

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 25. April 2009

Nachdem die RPC nun drei Wochen zurückliegt, wird es nun auch für mich Zeit, einmal zurückzublicken und über DORP-TV zu sinnieren. Auch wenn wir nicht wieder alles geschafft haben, was wir machen wollten, ist doch ordentlich Material zusammengekommen.

In 166 Minuten haben wir euch dieses Mal in 28 Videos 31 Interviewpartner vorgestellt. Das war nicht nur eine Menge Material, sondern auch eine Menge Arbeit, aber darauf ruhen wir uns nicht aus!

Wir haben das Layout im Blog überarbeitet, so dass wir nun unsere Videos hier im schönen, breiten 16:9 ohne störende Balken darstellen können. Zudem sind die Videos mehr als doppelt so groß wie früher und die neue Navigation sollte es euch einfacher machen, alte Beiträge bei uns zu finden. Allerdings ist dieses Layout nicht wirklich mit einer 1024-Auflösung kompatibel.  Die größeren Videos werden rechts ein wenig abgeschnitten. Wir bitten alle Besucher, die Darstellungsprobleme haben, auf die Videos hier im Blog zu doppelklicken und sich die Originale auf Youtube anzuschauen. Das ist keine perfekte Lösung, aber einfacher als ein neues Layout aufzuziehen. Wer die volle Ladung möchte, kann sich die Videos auch in High Quality ansehen. Etwas längere Ladezeit, aber weit bessere Qualität des Bildes.

Des weiteren haben wir unser fesches, geschwungenes DORP-Logo nun auch in den Videos eingeblendet. Die Einblendungen von Namen und weiterführenden Informationen haben nun einen Hintergrund spendiert bekommen, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Die Besuchszahlen sind zur Berichterstattung über die RPC 2009 stark gestiegen, so dass wir am 16. April fast 1000 Besuchern alleine hier im Blog hatten. Das ist ein neuer Rekord, der deutlich das Games-Workshop-Interview von der Spiel 2007 hinter sich lässt. Im April hatten wir mehr als 8500 Besucher, mehr als das Anderthalbfache des bisherigen Höchstwertes. Dabei muss man sagen, dass wir durch die zeitnahe Berichterstattung von den großen Messen auch fast nur zu diesen Monaten Besucher auf den Blog locken können. Die Nachrichten von gestern sind ja auch nur in den seltensten Fällen interessant…

Die Interviews zu den Videospielen in Kooperation mit Cynamite.de kamen wie erwartend insgesamt zwar gut an, stießen aber bei einigen “konservativeren” Rollenspieler aus dem Pen&Paper-Bereich auf weniger Gegenliebe. Apropos… wir werden in Zukunft Abstand davon nehmen, den NackterStahl-Verlag zu interviewen. Die Videos mit diesem Verlag sind durchgängig am schlechtesten bewertet worden und stießen bisher auf wenig Gegenliebe von Seiten der Zuschauer. Da man uns inzwischen auch vom Verlag aus ein paar Verbesserungsvorschläge für unsere Arbeit gemacht hat, werden wir unsere Bemühungen in Zukunft doch lieber auf andere Interviewpartner verlegen.

Insgesamt sind wir mit der Berichterstattung von der RPC sehr zufrieden. Wir konnten mal ein paar neue Sachen wie das Shadowrun-Interview und das abgedrehte Opus-Anima-Interview durchziehen und hatten viel Spaß dabei. Auch das Feedback ist bisher weitestgehend positiv, so dass wir wohl auch auf der Spiel 2009 aufschlagen werden, wenn es sich einrichten lässt.

Bis dahin freuen wir uns natürlich über nette Kommentare, Anregungen und Tipps. :)

P.S.: Neben DORP-TV sind wir uns ja auch sonst für keinen Unfug mit der Kamera zu schade, wie etwa unser albernes Barbaren-Film-Projekt Xoro. Den Film könnt ihr nun in vier schmackhaften Webisodes auch via Youtube schauen. Den ersten Teil gibt es hier, den Rest solltet ihr verlinkt bei Youtube vorfinden.

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DORP-TV im neuen Gewand!

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 14. April 2009

Wir haben ein wenig herumgespielt und präsentieren jetzt das neue Blog-Layout. Die Änderung war notwendig, weil wir euch jetzt die Videos hier nicht nur in 16:9 anbieten können, sondern auch in doppelter Größe! Das Format hat allerdings das alte Blogformat gesprengt, so dass wir nun das angenehme mit dem nützlichen verbinden. Wir empfehlen euch auch, die Videos in hoher Qualität zu schauen. Dazu müsst ihr beim Start auf das HQ-Symbol unten rechts klicken, um in den Genuss der höheren Auflösung zu kommen. In den nächsten Tagen wird es wohl noch ein paar Nachbesserungen und kleinere Ergänzungen geben, aber das größte ist schon einmal geschafft.

Wenn ihr Anmerkungen zum neuen Layout habt oder gerne das alte wiederhaben möchtet, so zögert nicht, uns das in den Kommentaren mitzuteilen. :)

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DORP-TV Hausbesuche

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 2. März 2009

Wir bekommen ab und zu von Verlagen und Con-Veranstaltern Anfragen, ob wir nicht auch mal von ihrer Veranstaltung berichten wollen, bzw. ob wir nicht mal ein Special im Sinne von “Beim Verlag zuhause vorbeigeschaut” machen wollen.  Die Antwort darauf ist eigentlich sehr einfach: Ja, sehr gerne, ABER:

Es ist leider nicht machbar.

Ralf und ich machen DORP-TV ja nur nebenbei und unentgeldlich. Wenn wir auf einer Con oder bei einem Verlag vorbeischauen würden, hätten wir neben dem Aufwand auch noch Kosten für die Anreise, ganz abgesehen davon, dass wir uns vermutlich Urlaub nehmen müssten. Wenn wir den Verlag auf der RPC oder der SPIEL interviewen, dann können wir an einem Tag ein Dutzend Interviews abarbeiten, was einfach viel effizienter ist. Neben der Kosten- und Aufwandsfrage kommt noch hinzu, dass wir damit einen neuen Bereich schaffen würden, den andere Verlage und Con-Veranstalter dann auch interessant finden könnten. Wenn wir dann aus irgendwelchen Gründen nicht zu denen können, dann hätten wir ganz schnell den Ruf weg, einen Verlag oder Veranstalter zu bevorzugen und einseitig zu berichten. Und das wollen wir auf jeden Fall vermeiden.

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DORP-TV auf RSP-Blogs und der SPIEL 2008

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 2. September 2008

Grüße, werter Zuschauer! Freudig kann ich verkünden, dass wir nun auch Teil des praktischen Meta-Blogs rsp-Blogs sind, bei dem die meisten deutschen Blogs mit Rollenspielthematik zusammenlaufen. Damit sollten noch mehr Zuschauer auf unser Projekt aufmerksam werden, was uns nicht nur freut, sondern auch die Möglichkeiten für Feedback und weitere Wünsche seitens des Publikums eröffnet. Und da uns die Wünsche unseres Publikums sehr wichtig sind, rufe ich auch gleich mal dazu auf, diese für die kommende SPIEL 2008 in Essen zu äußern. Ralf und ich werden wieder mit Mikro und Kamera bewaffnet über das Messegelände laufen und dafür sorgen, dass ihr mit Infos versorgt werdet. Welche Verlagen wir welche Fragen stellen, könnt ihr aktiv mitgestalten, indem ihr hier Kommentare hinterlasst oder euch im DORP-Bereich des Tanelorn-Forums meldet.

Also lasst von euch hören. :)

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Die nächsten Berichte

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 22. Juli 2008

Hallo Leute!

Anders als zunächst angekündigt, werden wir auf dem Ratcon keine Videos für DORP-TV drehen. Das liegt zum einen an terminlichen Problemen und zum anderen an der relativ kurzen Zeit zwischen Ratcon und SPIEL. Auf der SPIEL 2008 in Essen solltet ihr uns aber wieder mit dem vollen Equipment antreffen können, sollte nichts mehr dazwischen kommen.

Ich werde zumindest auf dem Ratcon und vielleicht auch auf dem Earthdawn-Con sein, wer mich also ansprechen will, um sein Projekt oder seinen Verlag bei DORP-TV kostenlos und unverbindlich der Öffentlichkeit zu präsentieren, der kann und soll dies tun. :) Des weiteren ist nun rechts eine Kontaktadresse zu meiner Wenigkeit verfügbar, um die Kntaktaufnahme mit uns für eure Projekte zu vereinfachen. Aus SPAM-Gründen jedoch nicht als Link, sondern in der etwas holprigen Form Scorpio (at) nerdor (punkt) de . Achtet bitte auf einen aussagekräftigen Betreff, wenn ihr mir eine Mail schreiben wollt, sonst landet die Mail unter Ablage P.

Man sieht sich! Go play!

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Ralfs Rückblick – Hinter den Kulissen von DORP-TV

Geschrieben von Michael "Scorpio" Mingers - 20. Juni 2008

Hallo liebe DORP-TV-Zuschauer,

nach 37 Video-Beiträgen von zwei großen Rollenspiel-Veranstaltungen dachte ich mir, es wäre vielleicht mal ganz interessant, darüber zu berichten wie der technische Teil der Arbeit von DORP-TV aussieht.

Unsere Arbeit fängt natürlich nicht erst auf der jeweiligen Veranstaltung an, sondern schon lange vorher. Während Scorp die einzelnen Verlage anschreibt und mit Ihnen klärt, ob sie von uns interviewt werden wollen und ihnen die Fragen mitteilt, auf das sie sich drauf vorbereiten können, mache ich mir Gedanken darüber, welches technische Equipment verwendet werden soll und wie ich da ran komme. Absoluter Vorrang hat hier natürlich die Kamera. Da ich privat über einen ziemlich guten 3-Chip-Camcorder aus dem Hause Panasonic verfüge, wird dieser auch primär verwendet. In der Regel leihe ich mir aber, bevor DORP-TV ausrückt, noch einen vergleichbaren Camcorder im Bekanntenkreis aus, denn jedes technische Gerät kann einmal kaputt gehen und es wäre einfach schade, wenn nach wenigen Interviews die Kamera kaputt geht und die ganze Planung dadurch hinfällig geworden ist. Für das Endergebnis bei YouTube ist es egal ob wir eine 1-Chip- oder eine 3-Chip-Kamera, eine Kamera in Standardauflösung oder eine in High Definition nehmen, ob wir auf MiniDV-Band, DVD oder auf SD-Karte aufnehmen, da man bei der starken Komprimierung, welche YouTube vornimmt eh nichts mehr von der hohen Bildqualität sieht. Interessant wird die Wahl des Aufzeichnungsmediums erst beim Schnitt, und die Wahl der Kamera wird erst wichtig, wenn man das aufgezeichnete Material noch für andere Zwecke verwenden möchte. Aber dazu später mehr.

Noch wichtiger wie das Bild ist der Ton. Denn wenn in unserem Fall das gesprochene Wort nicht verständlich ist, kann die Information nicht vermittelt werden. Ferner müssen wir auf eine relativ gute Tonqualität achten, da schlechter Ton als störender empfunden wird, wie schlechtes Bild. Während der Mensch sehr gut darauf konditioniert ist bei einer hohen Umgebungslautstärke (wie z.B. auf einer Messe) das Wichtige herauszuhören, ist das für ein Mikrofon unmöglich. Daher darf man sich getrost von dem Gedanken verabschieden, dass das eingebaute Mikrofon der Kamera für Aufnahmen auf einer Messe schon reichen wird. Zur SPIEL 2007 in Essen war es mir möglich von meinem Arbeitgeber eine wirklich gute Tonausrüstung zu leihen. Zum Einsatz kam ein SHURE BETA 58A-Mikrofon, welches sich durch hohe Stabilität, gute Reduktion von Griffgeräuschen und einen sehr harmonischen Frequenzgang auszeichnet. Zwischen Camcorder und Mikrofon arbeitete ein SQN-Livemischer, wodurch es möglich war den Ton per Hand auf den jeweiligen Gesprächspartner anzupassen. Zur RPC 2008 in Münster stand uns diese Tonausrüstung leider nicht zur Verfügung, wodurch es nötig war auf eine kleine Lösung auszuweichen. Zum Einsatz kam hier ein Elektret-Mikrofon der Firma Philips, welches direkt an den Mikrofoneingang der Kamera angeschlossen werden konnte. Dies hatte zwar die Vorteile, das ich weniger Zeug mit mir rumschleppen musste und mich nur um das Bedienen der Kamera kümmern musste, aber der Ton klingt auch nicht so gut wie bei den Videos von der SPIEL 2007, da die Aussteuerautomatik der Kamera nicht unterscheiden kann, welcher Ton wichtig ist (Gespräch) und welcher nicht (Umgebungsgeräusche und Schlachtzüge der Jugger).

Eine wichtige und gut gemeinte Anmerkung zu geliehenem Material: Es macht Spaß, qualitativ sehr hochwertiges und teures Zeug zu benutzen. Und hier kommt das große Aber. Je weniger einem davon selber gehört, umso mehr sollte man hoffen und vielleicht auch beten, dass von dem geliehenen Material nichts kaputt geht. Ein Beispiel: Wenn das geliehene Elektret-Mikrofon von der RPC 2008 in die Binsen gegangen wäre, wäre das ärgerlich, weil 50 € fällig gewesen wären und man von dieser Quelle vermutlich nichts mehr geliehen bekommt, da man ja offenkundig nicht ordentlich mit dem Zeug umgegangen ist. Wäre allerdings das geliehene Tonmaterial von der SPIEL 2007 kaputt gegangen, wäre das eine Katastrophe, da wir hier über ca. 3.000 € reden. Von diesem Standpunkt aus gesehen, betrachte ich dann die schlechtere (dennoch brauchbare) Tonqualität der RPC-Videos als das kleinere Übel.

Nachdem sich um die Bild- und Tonausrüstung gekümmert wurde, gilt es nur noch das Stativ, genug DV-Bänder, Akkus und das Ladegerät einzupacken. Jetzt ist DORP-TV von der Technik her bereit loszufahren.

Am jeweiligen Zielort angekommen sind Scorp und meine Wenigkeit bereit loszulegen. Wir suchen den Interviewpartner unserer Wahl auf, und während Scorp ein paar Dinge mit ihm klärt und ihn unterschreiben lässt, das wir sein Konterfei veröffentlichen dürfen, mache ich mich nützlich und filme die Atmosphäre am jeweiligen Stand. Dies können die Auslagen, Mitarbeiter, Spielrunden und Plakate sein. Diese Aufnahmen erachte ich persönlich als unheimlich wichtig um später im Schnitt etwas zu haben, was ich alternativ zu den beiden Gesprächspartnern zeigen kann, um den jeweiligen Beitrag visuell aufzulockern und etwas mehr Stimmung von der Veranstaltung dem Zuschauer zu übermitteln.

Wenn Scorp und der Gesprächspartner bereit sind geht das eigentliche Geschäft los. Zuerst schaue ich mir die jeweilige Örtlichkeit an und schlage eine Position vor, wo beide Gesprächspartner visuell reizvoll stehen können (vor einem Plakat, einem Monitor mit bewegten Bildern, im Trubel), welcher aber auch technisch in Ordnung ist. Es muss z.B. eine Position sein, wo das Licht relativ OK ist, also wo die Gesprächspartner und die Umgebung etwa gleich viel Licht abkriegen. Es sieht einfach nicht schön aus, wenn die beiden Dialogpartner überbelichtet sind und der Hintergrund ist in Ordnung. Das Gegenteil sieht auch nicht schön aus, wenn der Hintergrund gnadenlos überbelichtet ist und die Gesprächspartner sind OK. Überbelichtung ist für CCD-Kameras sowieso ein großes Problem, da das Licht, welches auf die Chips fällt und nicht verarbeitet werden kann, als störende Helligkeitsveränderung im Bild bleibt. Manchmal bleibt einem nur die Wahl zwischen Pest und Cholera, da es einfach nicht möglich ist eine gute Position auszuwählen. Einige Videos von der RPC sind das beste Beispiel. Hier macht sich bemerkbar wie gut der verwendete Camcorder ist. Denn je besser der Camcorder, umso mehr kann man manuell daran einstellen und muss sich nicht blind auf einen Automatismus verlassen (wobei der auch immer besser wird, je hochwertiger die Kamera ist). Und glaubt mir, es ist in lichttechnisch schwierigen Situationen wichtig einstellen zu können wie viel Licht auf den Sensor der Kamera trifft. Bevor es richtig losgeht, spricht der Scorp für mich mal ins Mikrofon, damit ich mit dem an die Kamera angeschlossenen Kopfhörer überprüfen kann, ob der Ton in Ordnung ist. Es wäre wirklich peinlich, wenn man nach Hause kommt und hat die ganze Zeit über keinen Ton aufgenommen hat, weil z.B. das Mikrofon kaputt war. Ein Kopfhörer an der Kamera ist unerlässlich!

In der Regel filme ich die beiden während der Begrüßung in einer Totalen um zu vermitteln wie der Ort beschaffen ist wo wir uns befinden. Bereits in dieser Totalen stellt Scorp die erste Frage. Hier unterbreche ich gerne das Gespräch um die Kamera umzupositionieren um den Befragten in einer Nahaufnahme abzulichten. Dies sieht im fertigen Video schöner aus, bringt aber den Nachteil, dass hier der Redefluss unterbrochen wird und die Spontaneität gezielt abgetötet wird. Ist die Frage beantwortet kann man die Kamera wieder umpositionieren und das Spiel geht weiter. Eine andere Möglichkeit ist, einfach zwischen beiden Gesprächspartnern hin- und herzuschwenken. Dies mache ich auch gerne, da es das Gespräch am Laufen hält. Leider sieht das nicht so schön aus, da man hier eiskalt sieht, dass nur mit einer Kamera gearbeitet wurde. Um die Videos visuell optimal zu gestalten, benötigte man drei Kameras. Eine Kamera erfasst beide Gesprächspartner in einer Totalen, während die beiden anderen Kameras jeweils einen in einer Nahaufnahme filmen. Dies stellt aber vom Aufwand, den Kosten und der benötigten menschlichen Arbeitskraft keine gute Alternative dar, da man auch den Schnitt bedenken muss, wo man dann mit der dreifachen Menge Bildmaterial umzugehen hat. Nachdem das Interview beendet ist geht der Spaß beim nächsten Stand von neuem los.

Wenn man so etwas wie DORP-TV macht, muss man auch an Kleinigkeiten denken. Reichen meine eingepackten Akkus? Habe ich genug Mini-DV-Bänder mit? Vorbereitung ist das A und O. Auf der RPC war es sehr beruhigend zu wissen, dass die DORP einen eigenen Stand hatte, so brauchte ich nicht zu hoffen, dass die Akkus bis zum Abend reichen, sondern konnte sie je nach Bedarf am Stand aufladen. Auf der SPIEL 2007 waren wir froh, dass wir uns an freundlich gesonnenen Ständen die Akkus laden konnten.

Nachdem alle Interviews im Kasten sind, wird erschöpft der Heimweg angetreten. Und jetzt geht der Teil meiner Arbeit los, den ich einerseits sehr gerne tue, welcher andererseits aber auch viel Zeit frisst. Der ganze aufgenommene Kram muss ja auch noch geschnitten werden, damit er nach was aussieht. Das Verfrachten des gefilmten Materials von der Kamera in den Computer geschieht heutzutage recht unkompliziert mittels FireWire-Kabel aus der Schnittsoftware heraus. Nachdem also der digitale Videodatenstrom im Rechner ist, kann man dank des non-linearen Schnitts recht unkompliziert aus dem Rohmaterial etwas Neues kreieren. Ich gehe beim Schnitt der Videos verlagsweise vor. Ich schaue mir das aufgenommene Material eines Verlags beim Eindigitalisieren an und schneide anschließend nicht-verwertbares Material (Aussetzer, Versprecher, Pannen etc…) heraus. Die guten Gesprächsbrocken wandern ins fertige Video. Flugs noch einen Vor- und Abspann drangeklatscht und Atmo-Aufnahmen, bzw. Material welches uns die Verlage zur Verfügung gestellt haben, dazwischen geschnitten. Dann noch schnell die Namen eingeblendet und das DORP-TV-Logo in die Ecke gesetzt. Nun muss das Video noch in ein platzsparendes Format für die Verwendung bei YouTube exportiert werden.

Das Videomaterial, welches die Kamera aufgenommen hat, entspricht der europäischen PAL-Farbfernsehnorm mit einer Auflösung von 720*576 Pixeln. Diese Auflösung ist aber für YouTube unnötig hoch. Daher wähle ich die halbe Auflösung von 360*288 Pixeln und verwende zum Komprimieren den Codec H.264, welcher über ein ziemlich gutes Verhältnis zwischen benötigtem Speicherplatz und Qualität verfügt. 10 Minuten DV-Video, so wie es die Kamera aufgenommen hat, benötigen ca. 2 GB Speicherplatz. Ein fertig geschnittenes und nach H.264 komprimiertes 10 Minuten-Video benötigt nur noch ca. 55 MB. Diese Größe lässt sich recht praktisch bei YouTube hochladen.

Der ganze Prozess hört sich recht kurzweilig an. Das ist er nicht. Man kann mit Eindigitalisieren, Schneiden, Komprimieren und Hochladen pro Verlag mit gut drei Stunden rechnen. Auf der RPC 2008 haben wir 19 Videos gemacht, das entspricht einer Arbeitszeit von ungefähr 57 Stunden. Ich denke diese Rechnung hat ein wenig verdeutlicht, warum es mir nicht möglich war die Videos schneller zum Zuschauer zu bringen. Denn diese drei Stunden stehen neben Studium, Arbeit und Privatleben nicht täglich zur Verfügung. Der geneigte Leser möge mir verzeihen.

Die Original-Bänder aufzubewahren betrachte ich als selbstverständlich. Es ist aber auch sinnvoll die Original-Schnittdateien aufzubewahren. Sei es das ein Verlag einmal eine Kopie in PAL-Qualität wünscht, oder man möchte mal eine DVD aller Interviews erstellen. Hier sind wir an einem Punkt angelangt, an dem es durchaus wichtig sein kann, wie hochwertig das Interview aufgezeichnet worden ist. Vielleicht möchte man auch irgendwann später einmal hingehen und an den Videos was verändern (z.B. wenn dem Scorp nach einiger Zeit auffällt, dass er einen Namen falsch geschrieben hat J ). Dann wäre es sehr unklug, wenn man sich die ganze Arbeit mit Eindigitalisieren und Schnitt noch einmal machen müsste. Als gute preiswerte Massen-Datenspeicher haben sich mittlerweile externe Festplatten heraus kristallisiert. 500 GB kosten mittlerweile schon weit weniger wie 100 € und da liegt ein 56 GB großes Projekt wie von der RPC 2008 ganz gut bis zur weiteren Verwendung. In naher Zukunft (wenn die Preise sich den heutigen DVD-Rohlings- und –Brenner-Preisen angepasst haben) werden BluRay-Discs vermutlich ein noch sinnvolleres Archivierungs-Medium darstellen.

Ich hoffe dieser kleine Exkurs hinter die technischen Kulissen von DORP-TV hat Euch Spaß gemacht und hoffentlich habe ich Euch nicht mit schwerfälligem Technik-Gesülze in die Flucht geschlagen.

Wenn alles glatt geht, sehen wir uns im August wieder zur RatCon.

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